Als Makari einige Tage nach der Geburt anfing, wie die anderen Welpen in der Gegend rumzukrabbeln, fand man ihn meistens ganz dicht an seiner Schwester Ashanti. Egal wo Ashanti gerade war, er versuchte immer bei ihr zu sein. Zuerst dachte ich an Zufall, doch es hat sich bis heute nicht geändert.
Nun ist er mit seinen fast 3 Jahren nicht mehr der knuffige Welpe sondern ein stattlicher junger Mann. Und Ashanti findet es als Mädchen natürlich auch oft lästig, wenn ihr Bruder wieder auf Kuscheltour ist.
Die Erziehung von Makari stellte mich oft auf die harte Probe. In der Hundeschule ließ er sich immer alles genau erklären und überlegte gut, ob er ein Kommando ausführt oder nicht. Dabei schaute er mich nur an. Er hinterfragte einfach alles und testete meine Konsequenz und mein Durchhaltevermögen.
Erst als er akzeptiert hatte, dass ich der Chef im Ring bin, wurde die Arbeit mit ihm ganz leicht und einfach. Er begriff blitzschnell und setzte die ihm gestellten Aufgaben richtig um. Wir wuchsen zu einem unschlagbaren Team zusammen. Seitdem kann ich mich auf meinen Großen blind verlassen, er würde niemals etwas tun, was mir oder seinem Rudel schadet. Er ist wachsam, paßt auf seine Mädchen auf und ist dabei frei von jeglichen Aggressionen.
Nur seinen Traum vom Rudelführer muss er noch lange weiterträumen, denn Samana denkt nicht daran, ihm diese Rolle jetzt schon zu überlassen. Ab und zu fragt er bei ihr nach, ob es immer noch so ist, wie es ist. Jungs eben.
